HeilbronnMannheim

Intervention

Wie lernt man, mit Ohnmachts- und Verlustängsten umzugehen? Wie lernt man, Strategien wie Vermeidung, Aus-dem-Wege-Gehen, Ansprechen von Gewalt; ohne Gesichtsverlust, ohne Minderwertigkeitsgefühl? Wie ist der Weg von der Verantwortungsübernahme zur Veränderung? Wie praktisch-konkret sehen denn die Sprech- und Verhaltenssituationen aus, wo es schwierig wird?
Es ist nie zu spät, Alternativen zu gewalttätigem Denken, Handeln und Verhalten zu lernen. Es ist nie zu spät, an Veränderungen zu arbeiten und von diesen vielleicht sogar positiv überrascht zu werden.
Unsere Interventionsteams arbeiten mit gewalttätig gewordenen Frauen und Männern, die von Gerichten wegen Körperverletzungsdelikten oder Sexualstraftaten rechtskräftig verurteilt wurden. Aber auch mit Freiwilligen, um die Qualität der Beziehungen zu Partnern und Mitmenschen zu verbessern. Fortbildungen für Polizei und Justiz zur Verstehbarkeit und Funktion von Gewalttätigkeit und der Umgang damit werden durchgeführt, z.B. die Fachtagung „Täterarbeit“ des Hessischen Justizministeriums oder die Fachtagung „Möglichkeiten und Grenzen der Tätertherapie“ des Saarländischen Justizministeriums.

Unser Angebot an Sie:
  • Beratung und Therapie für von Gerichten zugewiesene Männer: Antigewalttrainings für gewalttätig gewordene Männer, z.B. bei Auflage durch die Staatsanwaltschaft oder bei Empfehlung durch die Polizei/Ordnungsamt;
  • Beratung im Platzverweisverfahren;
  • Beratung nach dem Gewaltschutzgesetz;
  • Antigewalttrainings in Justizvollzugsanstalten;
  • Beratung, Therapie und Antigewalttrainings für nicht-zugewiesene Männer.
Wenn Sie Beratung und Unterstützung brauchen, können Sie entweder telefonisch Kontakt mit uns aufnehmen oder uns hier ein E-Mail schreiben.

Unsere Faltblätter zur Intervention können Sie hier herunterladen:

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